1.Etappe
Sainte-Croix nach Lausanne | 26-28.Mai 2022
Sainte-Croix nach Orbe - 26.Mai 2022
Diese Etappe führt euch spektakulär aus den Jura-Höhen hinunter. Ein Highlight ist der Abstieg durch die tief eingeschnittene, wilde Gorges de l'Orbe (Orbe-Schlucht).
- Wanderroute: Sainte-Croix – Vuiteboeuf – Baulmes – Les Clées – Orbe
- Distanz: ca. 25 km
- Höhenmeter: + 380 m / - 1050 m
Orbe nach Cossonay (Zwischenetappe) - 27.Mai 2022
Von Orbe aus verlasst ihr die Berge und wandert durch das flachere, geschichtsträchtige Waadtländer Mittelland, vorbei an Feldern und kleinen Dörfern.
- Wanderroute: Orbe – Romainmôtier (lohnenswerter Abstecher zur alten Abtei) – La Sarraz – Cossonay
- Distanz: ca. 26 km
- Höhenmeter: + 450 m / - 360 m
Cossonay nach Lausanne - 28.Mai 2022
Die Schlussetappe bringt euch dem Genfersee immer näher. Ihr wandert durch den Flussabschnitt der Venoge und erreicht schließlich die Hügel von Lausanne, wo es hinunter zum See geht.
- Wanderroute: Cossonay – Bussigny – Crissier – Lausanne (Jugendherberge / Ouchy)
- Distanz: ca. 32 km
- Höhenmeter: + 320 m / - 430 m
2. Etappe - Lausanne nach Aosta
Lausanne nach Aosta | 22-30.August 2022
Lausanne (Ouchy) nach Vevey - 22.August 2022
Der Via Francigena führt von Lausanne-Ouchy zunächst flach am Genferseeufer entlang über Pully nach Lutry. Ab hier steigt der Weg in die spektakulären, unesco-geschützten Weinterrassen des Lavaux an. Wir wanderten auf Weinbergwegen mit Panoramablick durch malerische Winzerdörfer wie Cully, Epesses und St-Saphorin, bevor der Weg über Corseaux wieder zum See hinunterführt und nach knapp 22 Kilometern und rund 5,5 Stunden in Vevey endet.
- Distanz: ca. 21 km | + 455 m | - 455 m
Vevey nach Aigle - 23.August 2022
Der Via Francigena führt von Vevey zunächst rund zwei Stunden flach am blumengesäumten Genferseeufer entlang über Montreux bis zum berühmten Schloss Chillon und weiter nach Villeneuve, dies genossen wir auf dem Schiff. Ab dem Seeende verliessen wir das Wasser, durchqueren das Naturschutzgebiet Grangettes und wandern anschliessend flach durch die Rhône-Ebene über Roche in die sonnigen Weinberge des Chablais, wo die rund 25 Kilometer lange und weitgehend flache Etappe nach gut 6 Stunden in Aigle endet.
- Distanz: ca. 25 km | + 300 m | - 280 m
Aigle nach Saint-Maurice - 24.August 2022
Der Via Francigena führte uns von Aigle vorbei am majestätischen Schloss hinein in die sonnigen Chablais-Weinberge nach Ollon und Antagnes. Durch kleine Waldstücke und hügelige Pfade stiegen wir anschliessend hinab zum Fluss Gryonne, folgen diesem flach bis kurz vor der Mündung in die Rhone und überqueren diese bei Massongex. Die geschichtsträchtige, rund 19 Kilometer lange Etappe endet nach gut 5 Stunden flacher Wanderung direkt am historischen Etappenziel in Saint-Maurice.
- Distanz: ca. 19 km | + 500 m | - 480 m
Saint-Maurice nach Martigny - 25.August 2022
Der Via Francigena führte uns von Saint-Maurice zunächst vorbei an der historischen Kapelle von Vérolliez und weiter durch das flache Rhonetal über Evionnaz. Auf Ihrem Weg passierten wir den spektakulären, 114 Meter hohen Pissevache-Wasserfall sowie den beeindruckenden Ausgang der tiefen Trientschlucht. Entlang der Dranse wanderten wir schliesslich auf das stolz auf einem Felsen thronende Schloss La Bâtiaz zu, bevor diese weitgehend flache, rund 17 Kilometer lange Etappe nach etwa 4 Stunden in Martigny endet.
- Distanz: ca. 17 km | + 300 m | - 240 m
Martigny nach Orsières - 26.August 2022
Der Via Francigena verlässt das flache Gelände und beginnt ab Martigny-Croix den Aufstieg in Richtung Grosser Sankt Bernhard. Der abwechslungsreiche Pfad führte uns vorbei an der Durnand-Schlucht nach Les Valettes und weiter durch verwunschene Nadelwälder hinauf zum mittelalterlichen Kern von Sembrancher. Anschliessend folgten wir dem historischen Napoleon-Weg ins Val d’Entremont, wo diese fordernde, rund 20 Kilometer lange Etappe mit etwa 745 Höhenmetern Aufstieg nach gut 6 Stunden in Orsières endet.
- Distanz: ca. 20 km | + 745 m | - 335 m
Orsières nach Bourg-Saint-Pierre - 27.August 2022
Wir starteten unsere Wanderung in Orsières (887 m ü. M.) und folgten den historischen Saumpfaden hinauf ins Val d’Entremont. Auf den rund 15 Kilometern überwanden wir in 5 Stunden den Aufstieg.
Unser Weg führte uns durch schattige Wälder, vorbei an den Weilern Chandonne und Liddes, stets begleitet vom Rauschen der wilden Dranse. Nach einem stetigen Aufstieg erreichten wir schliesslich das geschichtsträchtige Bergdorf Bourg-Saint-Pierre
- Distanz: ca. 15 km | + 970 m | - 190 m
Bourg-Saint-Pierre zum Col du Grand-Saint-Bernard - 28.August 2022
Wir starteten in Bourg-Saint-Pierre (1370 m ü. M.) zur anspruchsvollsten Etappe unserer Pilgerreise. Auf rund 13 Kilometern bewältigten stolze 1100 Höhenmeter im Aufstieg.
Unser Weg führte uns vorbei am tiefblauen Stausee Lac des Toules und hinein in die karge, beeindruckende Hochgebirgslandschaft. Durch das geschichtsträchtige Vallon de l’Hospitalet stiegen wir auf alten Römerpfaden steil bergauf. Schliesslich erreichten wir die Passhöhe des Col du Grand-Saint-Bernard (2473 m ü. M.) – überwältigt von der rauen Schönheit der Alpen und glücklich, am historischen Hospiz angekommen zu sein.
- Distanz: ca. 13 km | + 1045 m | - 305 m
Col du Grand-Saint-Bernard nach Étroubles (Italien) 29.August 2022
Wir starteten auf der Passhöhe des Col du Grand-Saint-Bernard (2473 m ü. M.) und verabschiedeten uns von der Schweiz. Auf rund 13 Kilometern wanderten wir in knapp 4 Stunden fast ausschliesslich bergab und bewältigten dabei über 1200 Höhenmeter im Abstieg.
Gleich hinter der Grenze führte uns der historische Pfad hinunter in das malerische, italienische Val San Bernardo. Vorbei an Alpweiden und den Weilern Saint-Rhémy und Saint-Léonard spürten wir Schritt für Schritt, wie die alpine Kälte dem milden, italienischen Klima wich. Unser Ziel erreichten wir im wunderschönen, mittelalterlichen Künstlerdorf Étroubles (1270 m ü. M.) – ein herrlicher Empfang im Aostatal.
- Distanz: ca. 13,5 km | + 100 m | - 1300 m
Étroubles nach Aosta 30.August 2022
Wir brachen im wunderschönen Étroubles (1270 m ü. M.) auf und folgten dem sanften Abstieg tiefer hinein ins Aostatal. Auf den rund 18 Kilometern wanderten wir in knapp 4 Stunden gemütlich talwärts, wobei wir rund 700 Höhenmeter im Abstieg bewältigten.
Unser Weg führte uns entlang des historischen Bewässerungskanals Ru Neuf durch dichte Wälder, saftige Obstgärten und die ersten malerischen Weinberge. Schliesslich erreichten wir die geschichtsträchtige Alpenstadt Aosta (583 m ü. M.) – fasziniert von den römischen Ruinen und der lebendigen italienischen Atmosphäre, die uns nach den ruhigen Bergetappen empfing.
Wir genossen in Aosta noch 2 Tage das “Dolce Vita” bevor es mit dem Fixbus nach Hause ging
- Distanz: ca. 17,5 km | + 310 m | - 1030 m
3.Etappe - Aosta nach Pavia
26. August - 6. September 2023
Aosta nach Nus | 26.August 2023
Bei Regen führte uns der Weg aus der historischen Römerstadt Aosta heraus und verlief auf der linken (nördlichen) Talseite des Aostatals. nach einer Stunde wich der Regen der Sonne und wir wanderten meist etwas oberhalb des Talbodens, was uns einen herrliche Ausblicke garantierte.
Der Weg ist stark geprägt von den typischen, steilen Weinbergterrassen der Region.
Etwa zur Hälfte der Strecke wanderten wir am imposanten Schloss Castello di Quart vorbei, das majestätisch auf einem Felshügel thront.
Wir folgten abschnittsweise den historischen, kleinen Bewässerungskanälen, genannt Rüs, die das Schmelzwasser zu den Feldern und Reben leiten.
Die Etappe endet im charmanten Ort Nus, der unter anderem für das nahegelegene Schloss Pilatus und das Tor zum spektakulären Saint-Barthélemy-Tal bekannt ist.
- Distanz: 17 km | + 350 m | - 350m
Nus nach Saint-Vincent | 27.August 2023
Auf unserer Wanderung von Nus nach Saint-Vincent haben wir auf einer Strecke von rund 17 Kilometern gut 590 Höhenmeter im Aufstieg und 660 Höhenmeter im Abstieg bewältigt, wofür wir etwa 5 bis 6 Stunden benötigten. Unser Weg führte uns sehr abwechslungsreich durch schattige Wälder, reizvolle Weinberge und über Feldwege, wobei wir immer wieder den historischen Bewässerungskanälen, den Rûs, folgten. Unterwegs passierten wir das charmante Weindorf Chambave für eine kurze Pause und wanderten anschliessend an geschichtsträchtigen Ruinen wie der imposanten Burg von Saint-Germain vorbei. Schliesslich erreichten wir unser Ziel Saint-Vincent, wo wir den Tag in der „Riviera der Alpen“ gemütlich ausklingen liessen.
- Distanz: 17 km | + 590 m | - 660 m
Saint-Vincent nach Arnad | 28.August 2023
Auf unserer Etappe von Saint-Vincent nach Arnad haben wir auf einer Strecke von rund 20 Kilometern knapp 450 Höhenmeter im Aufstieg und 550 Höhenmeter im Abstieg bewältigt. Unser Weg führte uns anfangs auf aussichtsreichen Pfaden hoch über dem Tal, vorbei an alten Ruinen und durch schattige Wälder, bis wir die historische Stadt Verrès mit ihrer imposanten, würfelförmigen Festung erreichten. Von dort aus wanderten wir weiter flussabwärts, überquerten die wunderschöne alte Steinbrücke von Échallod und gelangten schliesslich an unser Ziel in Arnad, wo wir uns den weithin bekannten Lardo d’Arnad schmecken liessen.
- Distanz: 20 km | + 450 m | - 550 m
Arnad nach Pont-Saint-Martin | 29.August 2023
Durch einen Misstritt am Vortag schwoll der Fuss von Birgit an, worauf wir auf unserer Etappe von Arnad nach Pont-Saint-Martin es etwas gemächlicher angingen, auf einer Strecke von rund 15 Kilometern mussten wir nur wenige Höhenmeter bewältigt, da uns der Weg meist sanft durch den Talboden führte. Ein absoluter Höhepunkt war für uns der Durchgang durch das mittelalterliche Dorf Bard, bei dem wir die mächtige, steil über uns thronende Festung bestaunten. Kurz darauf folgten wir in Donnas den faszinierenden Spuren der Geschichte und wanderten auf der antiken römischen Konsularstrasse direkt unter dem berühmten, in den Fels gehauenen Bogen hindurch. Schliesslich erreichten wir unser Ziel in Pont-Saint-Martin, wo wir den Tag beim Anblick der imposanten, über zweitausend Jahre alten Römerbrücke ausklingen liessen.
- Distanz: 15 km
Pont-Saint-Martin nach Ivrea | 30.August 2023
Auf unserer Etappe von Pont-Saint-Martin nach Ivrea haben wir auf einer Strecke von rund 21 Kilometern etwa 270 Höhenmeter im Aufstieg und 360 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt. Dabei verliessen wir das Aostatal und wanderten hinein ins Piemont, vorbei an historischen Schätzen wie der uralten Taufkapelle von Settimo Vittone und dem malerisch auf einem Felssporn thronenden Schloss von Montestrutto. Auf unserem Weg durch die beeindruckende Moränenlandschaft, vorbei an idyllischen Gletscherseen wie dem Lago Pistono, näherten wir uns schliesslich unserem Etappenziel Ivrea, wo wir den Tag inmitten der Altstadt mit ihren markanten roten Türmen ausklingen liessen.
Distanz: 21 km | + 270 m | - 360 m
Ivrea nach Viverone | 31.August 2023
Auf unserer Etappe von Ivrea nach Viverone haben wir auf einer Strecke von rund 20 Kilometern etwa 350 Höhenmeter im Aufstieg und 300 Höhenmeter im Abstieg bewältigt. Unser Weg führte uns aus der geschäftigen Altstadt von Ivrea hinaus und hinauf auf die Hügel der mächtigen Moränenlandschaft der Serra d'Ivrea, der grössten eiszeitlichen Moräne Europas. Wir wanderten durch schattige Kastanienwälder, vorbei an Weinreben und über ruhige Landwege, bis wir schliesslich den idyllischen Viveronesee erreichten, an dessen Ufer wir den Tag mit Blick auf das glitzernde Wasser entspannt ausklingen liessen.
Distanz: 20 km | + 350 m | - 300 m
Viverone nach Santhia | 1.September 2023
Auf unserer Etappe von Viverone nach Santhià haben wir auf einer Strecke von rund 16 Kilometern kaum noch Höhenmeter bewältigt, im Abstieg ging es fast durchgehend sanft bergab. Wir wanderten zunächst hinauf zum malerischen Schloss von Roppolo, passierten danach Cavaglià und liessen damit die Hügel der Moränenlandschaft endgültig hinter uns. Der Weg führte uns anschliessend durch die weiten, von Landwirtschaft geprägten Ebenen des Piemonts, bis wir unser Etappenziel Santhià erreichten und den Tag dort bei einem Hefeweizen entspannt ausklingen liessen.
Distanz: 16 km
Santhia nach Vercelli | 2.+3.September 2023
Auf unserer Etappe von Santhià nach Vercelli haben wir auf einer Strecke von rund 27 Kilometern kaum noch Höhenmeter bewältigt, da es fast vollkommen flach durch das flache Land ging. Der Weg führte uns stundenlang vorbei an den schier endlosen, charakteristischen Reisfeldern des Piemonts, die sich wie ein riesiger Wasserspiegel bis zum Horizont erstreckten, bis wir schliesslich die geschichtsträchtige „Reishauptstadt“ Vercelli erreichten.
Dort haben wir uns am darauffolgenden Tag einen wohlverdienten Ruhetag gegönnt, um die Stadt in aller Ruhe zu erkunden. Wir schlenderten durch das historische Zentrum zur wunderschönen Piazza Cavour mit ihren charmanten Cafés, besichtigten die beeindruckende, gotisch-romanische Basilika Sant’Andrea mit ihrem friedlichen Kreuzgang.
Distanz: 27 km
Vercelli nach Garlasco | 4.September 2023
Auf unserer Etappe von Vercelli nach Robbio haben wir zu Fuss rund 19 Kilometer zurückgelegt, wobei uns der Weg flach durch die weiten, spiegelnden Reisfelder des Po-Tals führte und wir beim Überqueren des Flusses Sesia die Grenze von der Region Piemont in die Lombardei passierten. In Robbio angekommen entschieden wir uns dazu, den restlichen Teil des Weges nach Garlasco abzukürzen, und stiegen für gerade einmal 13 Euro in den öffentlichen Verkehr um. Mit Bus und Bahn überbrückten wir die verbleibende Strecke äusserst bequem und liessen den Tag schliesslich entspannt an unserem Etappenziel in Garlasco ausklingen.
Distanz: 19 km
Garlasco nach Pavia | 5.September 2023
Auf unserer Etappe von Garlasco nach Pavia haben wir zu Fuss rund 27 Kilometer zurückgelegt, wobei uns der Weg über flache Landwirtschaftswege und schliesslich durch den wunderschönen Naturpark des Tessins direkt an den Flusslauf heranführte, dem wir bis in die historische Universitätsstadt folgten. Am darauffolgenden Tag machten wir uns schliesslich mit der Bahn auf den Heimweg und reisten über Milano Centrale zurück, wobei wir im sonnigen Lugano einen wunderbaren Zwischenhalt einlegten und uns dort ein feines Cordonbleu mit Pommes-Frites schmecken liessen.
Distanz: 27 km
4.Etappe
Pavia nach Berceto | 17-26.August 2024
Pavia nach Belgioioso - 18.August 2024
Wir sind in der historischen Universitätsstadt Pavia gestartet, wo wir vor unserem Aufbruch noch die beeindruckende überdachte Brücke und den Dom bewunderten. Von dort aus machten wir uns auf den Weg Richtung Belgioioso.
Auf dieser gut 17 Kilometer langen Etappe legten wir fast keine nennenswerten Höhenmeter zurück, da uns der Weg vollkommen flach durch die weite Po-Ebene führte. Wir wanderten auf asphaltierten Nebenstraßen und kleinen Feldwegen, flankiert von endlosen Reisfeldern, Pappelhainen und alten Bewässerungskanälen. Die Sonne brannte recht unverstellt auf uns herab, weshalb wir froh über jeden Schluck Wasser aus unseren Rucksäcken waren, während wir kleine Höfe und beschauliche Dörfer wie Valle Salimbene passierten.
Nach etwa vier Stunden entspannten Marschierens erreichten wir schließlich Belgioioso, wo uns das imposante Schloss aus dem 14. Jahrhundert als krönender Abschluss empfing, bevor wir bequem mit dem Zug den Rückweg nach Pavia antraten.
- Wanderroute: Sainte-Croix – Vuiteboeuf – Baulmes – Les Clées – Orbe
- Distanz: ca. 17 km
- Höhenmeter: flach aber nur geteerte Wege
Belgioioso nach Orio Litta - 19.August 2024
Wir brachen morgens in Belgioioso auf und machten uns auf den Weg Richtung Orio Litta. Auf dieser etwa 27 Kilometer langen Etappe begleiteten uns kaum spürbare Höhenmeter, da sich der Pfad gewohnt flach durch die ländliche Po-Ebene schlingelte. Wir wanderten stetig auf ruhigen Nebenstraßen, Dammwegen und Wirtschaftswegen, während links und rechts von uns weite Feldlandschaften, Pappelhaine und historische Gutshöfe an uns vorbeizogen. Unterwegs kreuzten wir kleine Orte wie Miradolo Terme und Chignolo Po, wo wir die imposante Kulisse des Castello Procaccini bewunderten und unsere Wasservorräte auffüllten. Die langanhaltende Etappe verlangte uns auf den asphaltierten Passagen etwas Ausdauer ab, doch nach etwa sechs bis sieben Stunden erreichten wir schließlich unser Tagesziel Orio Litta, wo uns die eindrucksvolle Villa Litta Carini als gebührender Abschluss dieser langen Wanderung empfing.
- Distanz: ca. 27 km
- Höhenmeter: flach aber nur geteerte Wege